Roman: "Er hat mich nicht verdient!"
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Ein Schwingen-Schlag des Glücks

 

In deinen Armen ich Geborgenheit suchte und fand,

mein Herzschlag an deinem, kurz einen gemeinsamen Rhythmus es fand.

Die Sicherheit mich umschmeichelte wie die Wellen das Riff,

sie rauschten in mir und das Verlangen Besitz von mir ergriff.

 

Eine kleine Berührung des Glückes und der Zuversicht streifte meine Seele,

ich wollte den Zeiger der Zeit erbitten das er das doch ersehe.

Dieser Augenblick war so friedlich, so sanft, so voll von Gefühlen,

bin ich doch so froh das er war denn ohne ihn wüsste ich nicht so zu fühlen.

 

Der Genuss dieser Stunden ist so kostbar und rein,

keiner kann sie zurückbringen denn das wäre nur Schein,

Schein von etwas, was nicht hat sollen sein.

 

Sinnlos verpasste Momente erlebte ich oft schon im Leben,

doch das Gefühl kommt nur selten, dass man möchte ewig so schweben.

Daher hielt ich es fest und genoss den Moment,

der in meiner Seele beim schwelgen leicht brennt.

Ergriff ich die Chance und lies sie geschehen,

denn so konnte ich dem Gefühl des Glückes in's Auge nur sehen.

Ein kurzer Moment, der die Seele berührt ist mehr Wert

als ein Leben mit allem, was dann doch nur ins Leere dich führt.

 

Die Strahlen der Sonne verbrannten den Traum

und gab der Wirklichkeit zurück ihren Raum.

Ein wenig Wehmut werd' ich behalten,

meine Tage der Traurigkeit damit gestalten.

Aus den Untiefen meines Herzens heraus

und aus den Höhen des Universums gezogen,

schöpfe ich die Kraft das nie gehabte zu loben.

 

Die Woge des Glücks streicht mich sanft und so fein

das ich fast glaube von den Flügeln eines Adlers gestreift worden zu sein.

Ich breite meine Schwingen aus und spür' das Aventüre,

zu dem ein Adler täglich erkoren, denn als Begleiter der Lüfte ist er wohl geboren.

Er sich erhebt, so leise über die Schatten der Welt

und er sich sanft in die Strömung der Lüfte gesellt.

 

Mein kleines Feuer im Herzen wird dadurch allweil gekühlt,

und somit ist das Gefühl der Leere schnell wieder frei gespült.

Die Schwere der Einsamkeit kommt mit großen Schwingen daher,

auch wenn ich mich weigere oder bange so sehr.

Gelandet im Nest dieser Welt und vom Tage erhellt,

hat mich die Realität so unerbittlich nun wieder

und stutzt mir das gerade so mühsam gewachsene Gefieder.

 

Was zurückbleibt ist die Erinnerung an Stunden voll Glück,

auch wenn sie so kommen niemals zurück,

Stunden, die ich niemals missen mehr will,

seien auch die nächsten Wochen sehr still.

Die Glut glüht noch nach, in mir und in dir,

denn sollte es nicht so sein, wären wir beide nicht hier.

 

Jeder Schwingen-Schlag verfolgt einen Sinn in meinem Leben,

den zu erkennen ist die Bredouille der ich gewillt bin zu begegnen.

                                                      A.S.N. 2010

 

 

Alles ist Eins



So farbenfroh wie das Leben,

welches Gott uns gegeben,

sind die Erfahrungen der Liebe,

die kein Dichter für alle gleich schriebe.


Jeder lebet sein Leben im Sog der Ereignisse,

doch sind sich alle so ähnlich wie Gleichnisse.

Das Leben uns lehrt, dass es sich vieles erschwert

und doch haben wir etwas was uns verbindet und nährt.


Eine Verbindung im Leben ist uns allen gegeben,

erkennt man's, lässt sie uns etwas Reines erleben.

Sie nährt uns und lehrt uns, ein Ganzes zu sein,

verbunden mit Gott und dem Universum so rein.


Die Verbindung heißt Liebe und erhellt uns manch Nacht,

während die Stunden zum Alleinsein gedacht.

Unser Herz ist niemals ohne Liebe,

auch wenn der andere nicht neben uns liege.


Trotz Alleinsein bei Tag und bei Nacht,

ein Gefühl der Verbindung über uns allen sacht wacht.

Ein Schleier der Liebe legt sich über die Welt

und uns somit die Herzen erhellt.


Verliert nicht an die Liebe den Glauben,

sonnst die Finsternis die Hoffnung will rauben.

Verliert nicht die Hoffnung an Liebe und Glück,

dann kommt auch die Gesamtheit im Leben zurück.


                                                     A.S.N. 2010


Roman: "Er hat mich nicht verdient!"  | Anja S.Nieschler