Ein Schwingen-Schlag des Glücks
In deinen Armen ich Geborgenheit suchte und
fand,
mein Herzschlag an deinem, kurz einen
gemeinsamen Rhythmus es fand.
Die Sicherheit mich umschmeichelte wie die
Wellen das Riff,
sie rauschten in mir und das Verlangen Besitz
von mir ergriff.
Eine kleine Berührung des Glückes und der
Zuversicht streifte meine Seele,
ich wollte den Zeiger der Zeit erbitten das
er das doch ersehe.
Dieser Augenblick war so friedlich, so sanft,
so voll von Gefühlen,
bin ich doch so froh das er war denn ohne ihn
wüsste ich nicht so zu fühlen.
Der Genuss dieser Stunden ist so kostbar und
rein,
keiner kann sie zurückbringen denn das wäre
nur Schein,
Schein von etwas, was nicht hat sollen sein.
Sinnlos verpasste Momente erlebte ich oft
schon im Leben,
doch das Gefühl kommt nur selten, dass man
möchte ewig so schweben.
Daher hielt ich es fest und genoss den
Moment,
der in meiner Seele beim schwelgen leicht
brennt.
Ergriff ich die Chance und lies sie geschehen,
denn so konnte ich dem Gefühl des Glückes
in's Auge nur sehen.
Ein kurzer Moment, der die Seele berührt ist
mehr Wert
als ein Leben mit allem, was dann doch nur
ins Leere dich führt.
Die Strahlen der Sonne verbrannten den Traum
und gab der Wirklichkeit zurück ihren Raum.
Ein wenig Wehmut werd' ich behalten,
meine Tage der Traurigkeit damit gestalten.
Aus den Untiefen meines Herzens heraus
und aus den Höhen des Universums gezogen,
schöpfe ich die Kraft das nie gehabte zu
loben.
Die Woge des Glücks streicht mich sanft und
so fein
das ich fast glaube von den Flügeln eines
Adlers gestreift worden zu sein.
Ich breite meine Schwingen aus und spür' das
Aventüre,
zu dem ein Adler täglich erkoren, denn als
Begleiter der Lüfte ist er wohl geboren.
Er sich erhebt, so leise über die Schatten
der Welt
und er sich sanft in die Strömung der Lüfte
gesellt.
Mein kleines Feuer im Herzen wird dadurch
allweil gekühlt,
und somit ist das Gefühl der Leere schnell
wieder frei gespült.
Die Schwere der Einsamkeit kommt mit großen
Schwingen daher,
auch wenn ich mich weigere oder bange so
sehr.
Gelandet im Nest dieser Welt und vom Tage
erhellt,
hat mich die Realität so unerbittlich nun
wieder
und stutzt mir das gerade so mühsam
gewachsene Gefieder.
Was zurückbleibt ist die Erinnerung an
Stunden voll Glück,
auch wenn sie so kommen niemals zurück,
Stunden, die ich niemals missen mehr will,
seien auch die nächsten Wochen sehr still.
Die Glut glüht noch nach, in mir und in dir,
denn sollte es nicht so sein, wären wir beide
nicht hier.
Jeder Schwingen-Schlag verfolgt einen Sinn in
meinem Leben,
den zu erkennen ist die Bredouille der ich
gewillt bin zu begegnen.
A.S.N. 2010